Die zwei Seiten der Fotografie

Die zwei Seiten der Fotografie

Die meisten Leute sehen nur wie man auf den Auslöser drückt. Doch was folgt nach dem Fotoshooting?

Also was steckt jetzt dahinter?

Um ehrlich zu sein

Ich stehe viel lieber hinter der Kamera und fotografiere draußen, als dass ich stundenlang vor dem Computer sitze und Fotos retuschiere. Aber das ist halt die andere Seite der Fotografie. Wenn ein Fotoshooting vorbei ist, heißt es nicht Beine hochlegen und fertig. Oh, nein. Da geht die Arbeit erst los. Zuerst müssen die Fotos auf den Computer übertragen, dann sortiert und ausgewählt werden. Das kann bei einer Auswahl von 300 Bildern auch mal länger als eine Stunde dauern. Als würde das nicht reichen, müssen die besten Foto auch noch retuschiert werden. Klingt eigentlich nach einer ziemlich einfachen und coolen Aufgabe. Das ist es auch, aber je nach Auftrag, kann der ganze Prozess schnell mal einen ganzen Arbeitstag kosten. Und wir reden hier nicht von einem gewönlichen 8 Stunden Arbeitstag. Der Tag eines Fotografen kann ganz schnell mal auch doppelt so lang werden.

Allein, allein

Die Zeit vorm Computer ist oft langweilig und einsam. Hin und wieder hat man mal ein lachendes Gesicht vor sich, das einen anstrahlt – was sehr schön ist – aber die meiste Zeit ist man eben doch nur allein. Ich will mich nicht beschweren oder sagen, dass Fotos bearbeiteten nur doof ist. Nein! Es macht mir Spaß! Eine gutes Bild kann durch kleine Schliffe sehr gut werden und das »gewisse Etwas« verliehen bekommen. Nur bevorzuge ich es eher, mich bei einem Outdoor Fotoshooting zu unterhalten, neue Geschichten zu hören, Erfahrungen zu sammeln und tolle Persönlichkeiten kennenzulernen. Das ist halt einfach schöner.

Wenn man als Fotograf arbeitet, sind lange Nächte einfach unvermeidbar

Wer aber nun ständig nur am Fotografieren ist, darf nicht vergessen, dass die entstanden Fotos früher oder später doch wieder auf einen zurückkommen und bearbeitet werden müssen. Genau so geht es mir jetzt. In den letzten Wochen hatte ich so viele Fotoshootings, ich hätte fast vergessen, dass die Bilder noch fertig gemacht werden müssen. Jetzt hat sich ein kleiner Fotostapel angestaut, den ich in einigen Nachtschichten Schritt für Schritt abbauen muss.

Halb so wild

Mit Nachtschichten verbinden viele bestimmt: “Bäh. Eigentlich will ich doch schlafen!” Für mich aber heißt das: “Yey. Tee kochen, Kopfhörer auf, Spotify an, Stift in die Hand und los geht’s! Also doch ziemlich cool. So kann eine Nacht recht schnell vergehen.

Musik macht’s möglich

Vielleicht interessiert dich was für Musik ich beim Fotos bearbeiten höre. Vor kurzem bin ich auf einen noch recht unbekannten Künstler, mit dem Namen James TW, gestoßen. Der Bonus Track “Torn”, seines momentan noch einzigen Albums, “First Impressions” ( auf deutsch, “Erster Eindruck”), hält mich immer noch fest. Rauf und runter könnte ich es hören. Das restliche Album ist auch sehr nice, aber Torn ist auf jeden Fall mein Lieblingstrack!

Meine Spotify “Hangout” Playlist

Torn und einige andere Lieder, die ich derzeit beim Fotos retuschieren höre, findest du in meiner Spotify Playlist “Hangout”. Klick einfach auf das Bild um rein zu hören und hinterlass mir gerne einen Kommentar, wie du die Playlist findest. Freu mich auf deine Meinung!

Spotify Hangout Playlist
Kpaou Kondodji Photography Hangout on Spotify

 


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